Xhensila Kajacka

Seit April 2020 arbeitet Xhensila Kajacka bei envelio als Software-Ingenieurin.  

Ihren Bachelor- und Master-Abschluss absolvierte sie in Informatik in Tirana, Albanien. Für ein Studium in diesem Bereich entschied sie sich, da sie schon immer von dieser Wissenschaft fasziniert war. Bevor Xhensila bei envelio startete, arbeitete sie bereits für verschiedenen Unternehmen und Branchen (IT, Engineering und Programming). 

Bevor Xhensila bei envelio anfing, hatte sie beruflich noch keinen Bezug zu “Erneuerbaren Energien”. Sie sah ihren Einstieg bei envelio als große Chance, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, indem sie unser Produkt, die Intelligent Grid Platform, weiterentwickelt. 

Wir haben Xhensila interviewt. 

Warum hast du dich für die Tech-Branche entschieden?
Ich war schon immer neugierig und technikbegeistert. Gleichzeitig bin ich gerne kreativ. Das Programmieren, insbesondere bei der Frontend-Entwicklung, ist die perfekte Mischung aus diesen beiden Aspekten. Für envelio habe ich mich wegen des Produkts und der Vision des Unternehmens entschieden. Bei einem ausgezeichneten Cleantech-Unternehmen zu arbeiten, das zur Energiewende beiträgt, gibt mir das Gefühl, direkt zur Lösung der Probleme beizutragen, die dieses Thema mit sich bringt. Das gefällt mir an meiner Arbeit am meisten.

Warum bist du ein Gewinn für envelio und die Tech-Branche im Allgemeinen?
Ich denke, ich passe sehr gut zu envelio. Die Stelle ist super auf mich zugeschnitten. Meine bisherigen Erfahrungen im Tech-Bereich kann ich in der Frontend-Entwicklung einsetzen, ebenso wie mein Wissen über die technische Umsetzung von Unternehmenszielen. Ich wollte schon immer viele verschiedene Perspektiven und Aspekte der IT kennenlernen, was mir hier ermöglicht wird. Es wird nie langweilig. Neue Trends, neue Sprachen, neue Technologien – es gibt so viel Veränderung bei envelio und das spiegelt sich in unseren Produkten und in meiner Arbeit wider. Es ist spannend, diese und auch mich selbst ständig weiterzuentwickeln.

Wie würdest du die Unternehmenskultur von envelio beschreiben?
An envelio gefällt mir besonders, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich behandelt werden. envelio ist ein multikultureller Arbeitgeber, bei dem man auf viele Kolleg:innen aus verschiedenen Kulturen, Ländern und mit den unterschiedlichsten Berufserfahrungen trifft. In der Mittagspause lernt man viele interessante Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Außerdem trägt envelio mit seinem Produkt, der Intelligent Grid Platform, dazu bei, die Energiewende voranzutreiben. Es ist spannend, in einem so ideen- und technikreichen Unternehmen zu arbeiten.

Hilft dir dein Wissen auch im Alltag?
Im Vergleich zu anderen Berufen ist das Programmieren ein abstraktes Feld. Das macht meine Arbeit besonders. Mein Beruf hat mir ein besseres Bewusstsein für Sicherheit, Datenschutz und die Risiken im World Wide Web gegeben. Ich kann meinen Job sehr empfehlen, vor allem auch für Frauen, die in diesem Bereich noch in der Minderheit sind. Natürlich sind, wie in so vielen anderen Bereichen auch, die ersten Schritte immer die schwersten, aber wenn man mit Begeisterung an die Sache herangeht, lohnt sich die Mühe auf jeden Fall.

Gibt es ein Projekt, auf das du besonders stolz bist?
Die Unternehmen, für die ich in Albanien gearbeitet habe, waren eher klein, mit kleinen Projekten. Bei envelio arbeite ich jetzt an großen Projekten. Ich kann nicht nur ein einziges Projekt nennen, weil jedes von ihnen etwas Besonderes für mich ist. Ich bin dankbar für jede Erfahrung, auch wenn es teilweise herausfordernd war, haben sie letztendlich doch zum Erfolg geführt. Das macht mich stolz.

Wie waren Frauen in deinem Studium vertreten?
Die Mehrheit der Studierenden in diesen Bereichen sind Männer, und auch in meinen früheren Arbeitsverhältnissen waren meine Kolleg:innen zu 85 bis 90 % Männer. Es kam sehr oft vor, dass ich die einzige Frau in einem Team war. Allerdings muss ich sagen, dass ich wirklich gute Erfahrungen bei der Arbeit mit Männern gemacht habe, obwohl ich in meinem täglichen Leben meist mehr weibliche Freunde habe. Ich habe immer einen sehr respektvollen Umgang mit den Frauen im Team erlebt und mich immer wohl gefühlt. Es gab stets eine große Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen.

Was hältst du von Vorurteilen wie diesem: „Frauen haben keine Ahnung von Technik“?
Das passiert mir auch manchmal. Viele Frauen interessieren sich für Autos, Wissenschaft oder den Bau von Möbeln. Das sind alles Dinge, die mit Vorurteilen behaftet sind. Die Leute kennen mich nicht und wissen auch nichts über meine tägliche Arbeit. Je weniger wir urteilen, desto besser wäre es für alle. Wenn es in letzter Zeit um Frauen in der Technik geht, wird den Leuten immer bewusster, dass Frauen genauso gut oder manchmal sogar besser sein können als Männer. Frauen in der Tech-Branche sind wertvoll und unsere Gesellschaft sollte sich dessen bewusst sein. Es braucht Ehrgeiz und Leidenschaft, um erfolgreich zu sein.

Was muss sich ändern, damit mehr Frauen Erfolg im Tech-Bereich haben?
Die Idee, dass Männer besser im Technik-Bereich sind, sollte verschwinden. Es sollte klar sein, dass das Geschlecht keine Rolle spielt, wenn die Person mit Leidenschaft bei der Sache ist. Es liegt an der Person selbst. Die Anzahl der Frauen im Management sollte aufgrund ihrer Intuition und Kreativität wachsen. Eltern, Schulen und Kindergärten sollten vermitteln, dass jeder erreichen kann, was er will. Kleinen Mädchen sollte von Anfang an beigebracht werden, dass sie nichts aufhalten kann. Die Mentalität der Geschlechtergrenzen muss verschwinden.

Klick auf den Play-Button und lerne Xhensila in einem kurzen Video kennen!