Bianca Della Rosa

Bianca Della Rosa

Bianca Della Rosa ist seit Januar 2020 als Softwareentwicklerin bei envelio tätig.  

Ihr Studium hat sie in Marketing in Sao Paulo, Brasilien, abgeschlossen. Dort arbeitete sie dann in ihrem ersten Job, bevor sie sich 2018 für einen Umzug nach Deutschland entschied. envelio ist ihr erster Arbeitgeber im Bereich der erneuerbaren Energien. Vorher arbeitete sie im E-Commerce-Bereich im Gesundheitssektor. 

Als Ausgleich zur Arbeit und zum Entspannen liebt Bianca das Reisen und die Planung von Ausflügen.

Wir haben unsere Kollegin Bianca interviewt. 

Warum hast du dich für eine Tätigkeit in der Tech-Branche entschieden? 
Ich bin eher zufällig in diesem Bereich gelandet. Ich habe eigentlich einen Abschluss in Marketing. Nach dem Studium habe ich als Marketing-Analystin gearbeitet. In meinem damaligen Job war ich für die Verbesserung von Google Ads verantwortlich. Dafür brauchte ich Landing Pages. Da es ein kleines Unternehmen war, musste ich diese selbst erstellen. So kam ich mit HTML und Javascript in Berührung, und es machte mir auf Anhieb Spaß. Dank einiger Kolleg:innen und Online-Tutorials konnte ich mir das nötige Wissen dann „Learning by Doing“ aneignen. Als einer der Front-End-Entwickler das Unternehmen verließ, habe ich seine Stelle übernehmen können und das habe ich bis heute nicht bereut. An meinem Job gefällt mir am meisten, dass ich die Ergebnisse meiner Arbeit sofort sehe.

Hilft dir dein Wissen auch im Alltag? 
Nicht direkt. Ich verwende HTML oder Javascript nicht in meinem täglichen Leben. Aber es hat meine Fähigkeit, logisch zu denken, um Dinge wie Reisen oder Umzüge zu planen, stark verbessert. Ich gehe jetzt Schritt für Schritt vor, und da ich von Natur aus nicht sehr gut organisiert bin, hilft mir mein Beruf dabei sehr. 

Wie bist du auf envelio gekommen?
Kira, unsere VP People & Organization, hat mir eine Nachricht auf LinkedIn geschrieben. Sie sagte, dass ich das Know-how habe, nachdem envelio sucht. Also habe ich mir die Website des Unternehmens angeschaut, die mich überzeugte. Nach dem Bewerbungsprozess war für mich klar, dass envelio ein toller Arbeitgeber ist. Ich hatte einen sehr positiven Eindruck, und ich startete im Januar 2020.

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei envelio beschreiben? 
Mir gefällt das Umfeld sehr gut. Jeder wird gleichbehandelt. Es spielt keine Rolle, wer man ist. Außerdem kümmert sich envelio um die Umwelt und um Nachhaltigkeit. Die Art und Weise, wie sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verhalten, spiegelt die Unternehmensphilosophie deutlich wider. 

Was macht dir Spaß an deinem Job bei envelio? 
Ich bin Teil des Front-End-Entwicklungsteams und verantwortlich für die Intelligent Grid Platform (IGP). Ich entwickle Lösungen, mit denen unsere Kunden fehlerfrei mit dem Tool interagieren können. Wenn sie etwas verändern wollen, tue ich mein Bestes, um es zu verwirklichen. Ich stehe auch in engem Kontakt mit dem Back-End-Team, das für die Integration zuständig ist. Am meisten gefällt mir der planerische Teil: Konzepte erstellen, neue Funktionen implementieren und die IGP verbessern.

Gibt es ein Projekt, auf das du besonders stolz bist? Und warum?
Für mich sind das der „Schematic Plan“ und der „MPR Connection Request“ – beides wichtige Funktionen der Intelligent Grid Platform. Die Schematic Plan-App (SP) war eine der ersten Implementierungen, an denen ich bei envelio gearbeitet habe. Später erhielt die Anwendung einige Code-Verbesserungen, an denen ich ebenfalls mitgearbeitet habe. Die SP zählt also zu den Bereichen, in denen ich mich ziemlich gut auskenne. MPR (Multiple Participant Request) ist ein neues Feature der Anschlussprüfung, die es dem Benutzer ermöglichen soll, mehrere Arten von Teilnehmer:innen innerhalb eines Dossiers mit derselben Datenstruktur zu verbinden. Zusammen mit meinem Team war ich an der Konzeption bis zur Implementierung dieser neuen Funktion beteiligt. Darauf bin ich wirklich stolz!

Warum sind Frauen ein Gewinn für die Tech-Branche? 
Frauen wird von der Gesellschaft beigebracht, dass sie organisierter und engagierter sind als Männer. Auf der anderen Seite werden Männer dazu angehalten, logisches Denken zu entwickeln. Das Vorurteil, Frauen könnten nicht so gut logisch denken, ist grundlegend falsch – ich bin sicher, dass das etwas ist, was jede Person lernen kann. Frauen bringen andere Perspektiven ein, so wie verschiedene Kulturen und unterschiedliche Backgrounds. Ich bin davon überzeugt, dass unterschiedliche Sichtweisen für Vielfalt sorgen und das bringt jedes Unternehmen nach vorne.

Welche Herausforderungen begegnen Frauen in der Tech-Branche? 
Wir werden nicht ermutigt, in diesem Bereich zu arbeiten. Allgemein werden uns Frauen Fähigkeiten für den technischen Bereich abgesprochen. Also müssen wir uns immer wieder neu beweisen. Männer müssen das nicht. Ich versuche Frauen immer zu ermutigen, dass sie alles erreichen können, was sie wollen. Sie müssen es nur versuchen.

Würdest du jungen Mädchen technische Berufe empfehlen? 
Ich würde es auf jeden Fall empfehlen. Man kann überall auf der Welt arbeiten. Außerdem kann man für jedes Unternehmen und jede Branche arbeiten, man ist frei in seiner Wahl. Die Zukunft braucht mehr Software-Ingenieur:innen aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung. Und man bekommt ein gutes Gehalt für die Arbeit, die man leistet. 

Klick auf den Play-Button und lerne Bianca in einem kurzen Video kennen!