Nina Bießmann

Nina Bießmann ist seit September 2021 als Customer Support Managerin bei envelio tätig.

In dieser Position ist sie Ansprechpartnerin für Kundenanfragen und zuständig für die Bearbeitung ihrer Anliegen. Außerdem kümmert sie sich um die Qualitätssicherung der Intelligent Grid Platform (IGP). Sie testet regelmäßig bestehende und neue Features, um sicherzustellen, dass die IGP auch nach Codeänderungen, Aktualisierungen oder Verbesserungen einwandfrei funktioniert.

Als Mama von zwei Töchtern ist Nina immer in Aktion und verbringt viel Zeit mit ihnen. Außerdem treibt sie gerne Sport, genießt es in der Natur zu sein, liest und kocht gerne, wobei sie gerne neue Rezepte aus aller Welt ausprobiert.

Wir haben Nina interviewt.

Warum hast du dich entschieden in der Tech-Branche zu arbeiten?
Ich war schon immer an naturwissenschaftlichen Themen interessiert. Schon in der Schule gefielen mir die “Logikfächer” am meisten. Im Customer Service bin ich zufällig und aufgrund meiner Sprachkenntnisse gelandet und habe hier in verschiedenen Positionen gearbeitet. Ich mag den Austausch mit unterschiedlichen Persönlichkeiten in diesem Beruf sehr. Durch meinen Ausbildungshintergrund im IT-Umfeld und mein Studium der Informationswirtschaft kam ich im Laufe meiner Karriere irgendwie ganz natürlich immer wieder mit technischen Themen innerhalb des Customer Service in Kontakt. Für diese kann ich mich nach wie vor begeistern. Daher war die Stellenausschreibung von envelio damals wie auf mich zugeschnitten. Die Kombination aus Logik, z. B. bei der Erstellung von KPIs und Reports, und der Freude am Austausch mit Kundinnen und Kunden hat mich sehr gereizt. Bei envelio kann ich sowohl meine Kommunikationsstärke als auch meine Technikaffinität einsetzen.

Was gefällt dir an deinem Job bei envelio?
Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig. Er besteht meist aus einer Mischung aus Projektarbeit, Analysen, Testing und verschiedenen Kundenanfragen. So wird es nie eintönig. Im Austausch mit Kolleg:innen und Kund:innen lerne ich unheimlich viel. Vor diesem Job kannte ich mich in der Energiebranche noch nicht so gut aus, daher sauge ich alles rund um das Thema auf und freue mich nun, selbst einen kleinen Beitrag zur Energiewende leisten zu können. envelio ist außerdem sehr agil – Ideen werden meist ohne große Umwege, schnell und effizient umgesetzt.Auch das flexible Arbeitszeitmodell und die Home-Office-Möglichkeit gefallen mir sehr. So kann ich Arbeit und Familie sehr gut in Einklang bringen.

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei envelio beschreiben?
Bei envelio herrscht ein offener und herzlicher Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen. Die Hierarchien sind flach, alle Meinungen und Ideen sind willkommen und werden ernst genommen. Man merkt, dass alle gemeinsam große Ziele verfolgen und hinter den Produkten stehen. Jede und jeder hier will die Energiewende vorantreiben. Dieser Spirit erleichtert einem das Arbeiten enorm. Probleme werden gemeinsam gelöst und die Verantwortung geteilt und nicht aufeinander abgewälzt. Man wird als Mensch wertgeschätzt und nicht in Schubladen gesteckt.

Was braucht es, damit mehr Frauen in der Techbranche fußfassen können?
Ich denke, dass leider auch bei uns in Deutschland häufig immer noch in klischeehaften Rollenbildern gedacht wird und es in vielen Köpfen männliche und weibliche Berufsbilder gibt. Insbesondere Frauen werden häufig Fähigkeiten wie logisches Denken oder technisches Verständnis abgesprochen. Das ist sehr schade und meiner Meinung nach falsch. Es gibt Frauen, die technikbegeistert sind und Männer, denen musische und kreative Themen eher liegen – und das ist wunderbar. Ich denke, der Wandel muss in den Familien zu Hause beginnen. Eltern müssen ihren Kindern Gleichberechtigung vorleben – eigentlich ganz einfach. Ich habe selbst zwei Töchter und versuche ihnen dahingehend ein Vorbild zu sein und sie darin zu bestärken, dass sie jeden Beruf ergreifen können, für den sie sich begeistern und einsetzen. Ich unterstütze sie dabei, selbstbewusst zu zeigen, was sie können.
Ich denke auch, dass wir als Gesellschaft grundsätzlich in die richtige Richtung laufen, was das Thema Gleichberechtigung betrifft – aber noch ein gutes Stück Weg vor uns haben.