Kira Frings

We interviewed Kira to learn more about how she feels about working in the tech industry:

Why did you choose the tech industry?  
I have always found technical contexts exciting. My advanced courses in high school were math and physics. In the end, I decided to study Industrial Engineering with a focus on Electrical Engineering at RWTH Aachen University. The combination of Electrical Engineering and Economics was very helpful for my current position as a Product Manager, where I act as an interface between different departments. Now I not only know electrical engineering, but also understand how companies work.

How were women represented in your educational background?  
During my studies, I was always one of the minority of women. If there was ever a female professor, she was from the business administration field. The technical lectures were held by male professors. Even in my technical internships, I was always subordinate to men.

How would you describe the corporate culture at envelio?  
envelio is a very open and family-friendly company. Due to the flat hierarchies, the atmosphere internally is very familiar, which makes work very pleasant. At envelio, you work in a high-performance, dynamic and results-oriented environment. In the tech industry, you always have to reinvent yourself and adapt to change. Most of us are also privately interested in tech topics and bring that passion to our work.

What do you enjoy most about your job?
My work is very diverse. Not only do I have to meet various requirements, but I’m also in close contact with different departments. As a result, my day-to-day work is very varied. It never gets boring!

Why are you a benefit to envelio and the tech industry in general?  
I not only have a technical understanding, but can also put myself in our customers’ shoes. Before I’ve even talked to our developers, I’m already good at estimating how long it will roughly take to develop certain functions and ranking them according to urgency. With my organizational and planning skillset, it’s easy for me to prepare, follow up on, and moderate coordination meetings when the need arises. I also frequently initiate profitability and goal-oriented discussions.

Is there a project you are particularly proud of?   
As I am the first Product Manager at envelio, it makes me particularly proud to have built up the product management area together with Philipp. We have developed a product strategy  that contributes significantly to continuous product improvement. I am also proud to have significantly increased my understanding of software development.

What is it like for you to work in men’s groups?  
Because it was never different in my studies, I’m used to it. If I know the people, it’s not a problem because they are aware of my knowledge. On the other hand, when I am the only woman in a new environment in a group of men, I sometimes find it exhausting. As a woman, I often have the feeling that I have to prove myself. Men are often not used to having women around who have the same technical understanding as they do and can talk on the same technical level.

With envelio, it was different from the beginning. Here I was directly taken 100% seriously and treated exactly like the male colleagues. Nevertheless, I am pleased that more and more women are now deciding to join us. Working in mixed teams is the most pleasant.

How has the envelio culture changed (from when you started working until today)?  
When I started at envelio, we were only three women so our teams were very homogeneous. Meanwhile, that has changed. The proportion of women is increasing, which means our teams are becoming more diverse. You notice this not only during work, but also during breaks. Our topics of conversation are now much more varied because different people with a wide range of backgrounds sit together at the same table. Additionally, I can bring up topics with my female colleagues that I might not want to talk about with a male colleague, and vice versa. You always have someone to turn to.

Why do you think women should apply for a job at envelio?  
At envelio, it’s very easy to develop technology skills because we have a lot of expertise in this area – for example, many of us have PhDs. In addition, with our technical know-how, we actively contribute to enabling the energy transition in the distribution grid. Through our work, we are making a value-creating contribution to the future. Sustainability is one of our core values in the company.

What do you wish for the future?  
I would like to see stereotypes dissolve. I often get comments like “you don’t look like an engineer” – that puts many people off.

I would like to see more female role models who dissolve the negative and deterrent effect so that more girls develop an interest in technical topics at an early age.

Wir haben Kira interviewt, um mehr darüber zu erfahren, wie sie die Arbeit in der Tech Branche empfindet:

Warum hast du dich für die Tech-Branche entschieden?
Technische Zusammenhänge finde ich schon immer spannend. Meine Leistungskurse in der Oberstufe waren Mathematik und Physik. Letztendlich habe ich mich für ein Studium im Bereich „Wirtschaftsingenieurwesen“ mit dem Schwerpunkt „Elektrotechnik“ an der RWTH Aachen entschieden. Die Kombination aus Elektrotechnik und Wirtschaft war sehr hilfreich für meine jetzige Position als Produktmanagerin, in der ich als Schnittstelle verschiedener Abteilungen fungiere. Ich kenne mich jetzt nicht nur mit Elektrotechnik aus, sondern verstehe auch wie Unternehmen funktionieren.

Wie waren Frauen in deinem Bildungsweg vertreten?
Bereits während meines Studiums war ich eine der wenigen Frauen. Falls es mal eine Professorin gab, kam diese aus dem BWL-Bereich. Die technischen Vorlesungen wurden von männlichen Professoren gehalten, genau wie die Übungen. Auch in meinen technischen Praktika war ich immer Männern unterstellt.

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei envelio beschreiben?
envelio ist ein sehr offenes und familienfreundliches Unternehmen. Durch die flachen Hierarchien ist die Atmosphäre bei uns intern sehr familiär, das gestaltet die Arbeit sehr angenehm. Bei envelio arbeitet man in einem leistungsstarken, dynamischen und ergebnisorientierten Umfeld. In der Tech-Branche muss man sich immer wieder neu erfinden und dem Wandel anpassen. Die meisten von uns interessieren sich auch privat für Tech-Themen und bringen die Leidenschaft in ihre Arbeit ein.

Was macht dir bei deinem Job am meisten Spaß?
Meine Arbeit ist sehr vielfältig. Ich muss nicht nur verschiedene Anforderungen erfüllen, sondern stehe auch mit vielen verschiedenen Abteilungen im engen Austausch. Dadurch ist mein Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich. Es wird nie langweilig!

Warum bist du ein Benefit für envelio und generell für die Tech Branche?
Ich bringe nicht nur das technische Verständnis mit, sondern kann mich auch gut in unsere Kunden:innen hineinversetzen. Bevor ich mit unseren Entwicklerinnen und Entwicklern gesprochen habe, kann ich bereits gut einschätzen, wie lange die Entwicklung bestimmter Funktionen ungefähr dauert und sie nach Dringlichkeit ordnen. Als Organisations- und Planungstalent fällt es mir leicht, den Überblick zu behalten, Abstimmungstermine vor- und nachzubereiten und zu moderieren. Außerdem stoße ich häufig gewinnbringende und zielführende Diskussionen an.

Gibt es ein Projekt, auf das du besonders stolz bist?
Da ich die erste Produktmanagerin bei envelio bin, macht es mich besonders stolz, den Produktmanagement Bereich mit Philipp gemeinsam aufgebaut zu haben. Wir haben eine Produktstrategie und ein Produktmanagement entwickelt, das erheblich zur stetigen Produktverbesserung beiträgt. Außerdem bin ich stolz darauf, mein Verständnis im Bereich Softwareentwicklung erheblich gesteigert zu haben.

Wie ist es für dich in Männergruppen zu arbeiten?
Dadurch, dass es in meinem Studium nie anders war, bin ich daran gewöhnt. Wenn man die Personen kennt, ist das auch gar kein Problem, weil sie wissen, was du kannst. Anstrengend finde es hingegen teilweise, wenn man in einem neuen Umfeld zusammenkommt. Als Frau habe ich oft das Gefühl mich beweisen zu müssen. Männer sind oft nicht gewöhnt, dass Frauen dabei sind, die das gleiche technische Verständnis haben wie sie selbst und sie auf dem gleichen technischen Niveau mit uns sprechen können.

Bei envelio war das seit Beginn an anders. Hier wurde ich direkt zu 100 % ernst genommen und genau behandelt wie die männlichen Kollegen. Trotzdem freue ich mich, dass sich mittlerweile immer mehr Frauen entscheiden, bei uns anzufangen. In gemischten Teams ist die Arbeit am angenehmsten.

Wie hat sich die envelio Kultur verändert (von Arbeitsbeginn bis heute)?
Als ich bei envelio angefangen habe, waren wir nur drei Frauen, unsere Teams waren sehr homogen. Mittlerweile hat sich das geändert. Der Frauenanteil steigt, dadurch werden unsere Teams immer vielfältiger. Man merkt das nicht nur während der Arbeit, sondern auch in den Pausen. Unsere Gesprächsthemen sind nun viel abwechslungsreicher, weil verschiedene Menschen mit verschiedensten Hintergründen zusammen an einem Tisch sitzen. Bei envelio hatten wir beispielsweise das Ritual, mittwochs immer gemeinsam Mettbrötchen zu essen, den sogenannten „Mettwoch“. Mittlerweile gibt’s beim Mettwoch auch Käse und es wird öfter mal Salat bestellt. Außerdem kann ich bei meinen weiblichen Kolleginnen Themen ansprechen, über die ich vielleicht nicht mit einem männlichen Kollegen sprechen möchte und umgekehrt. Man hat immer jemanden, an den man sich wenden kann.

Warum sollte man sich deiner Meinung nach als Frau bei envelio bewerben?
Bei envelio kann man sich sehr gut technisch weiterentwickeln, weil wir über eine große Expertise in diesem Bereich verfügen – beispielsweise haben viele von uns promoviert. Außerdem tragen wir mit unserem technischen Know How aktiv dazu bei, die Energiewende im Verteilnetz zu ermöglichen. Durch unsere Arbeit leisten wir einen wertstiftenden Beitrag für die Zukunft. Nachhaltigkeit ist einer unserer zentralen Werte im Unternehmen.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich würde mir wünschen, dass sich Stereotypen auflösen. Ich bekomme oft Kommentare wie „du siehst gar nicht aus wie eine Ingenieurin“ oder „das hätte ich dir gar nicht zugetraut“ – so etwas schreckt viele ab.

Einer meiner größten Wünsche ist, dass es mehr weibliche Vorbilder in der Tech Branche gibt, die die negative und abschreckende Wirkung auflösen, sodass viel mehr Mädchen schon frühzeitig Interesse an technischen Themenstellungen finden.