Dr. Simon Koopmann
Dr.-Ing. Simon Koopmann
Simon Koopmann hat envelio 2019 mitgegründet, weil er aus seiner Forschung wusste: Die Herausforderungen der Energiewende lassen sich mit manuellen Prozessen und veralteten Planungsansätzen nicht mehr bewältigen.

„Verteilnetze sind das Fundament der Energiewende – und sie werden nur dann tragfähig bleiben, wenn wir sie konsequent digitalisieren und automatisieren."
Als Mitgründer und CEO von envelio schreibt Dr. Simon Koopmann auf envelio.com über automatisierte Netzplanung, digitale Betriebsführung und die regulatorischen Entwicklungen, die den Verteilnetzbetrieb heute grundlegend verändern. Seine Beiträge verbinden wissenschaftliche Tiefe mit dem Blick auf das, was in der Praxis funktioniert.
Simon Koopmann hat envelio 2017 mitgegründet, weil er aus seiner Forschung wusste: Die Herausforderungen der Energiewende lassen sich mit manuellen Prozessen und veralteten Planungsansätzen nicht mehr bewältigen.
Akademischer Abschluss
Simons Werdegang
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RWTH Aachen University (2006–2011)
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Chalmers University of Technology, Göteborg (2009)
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(2009–2010)
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Dissertationstitel: „Planung von Verteilungsnetzen unter Berücksichtigung von Flexibilitätsoptionen" – eine Arbeit, die methodische Grundlagen für die automatisierte, flexibilitätsorientierte Netzplanung legt und heute unmittelbar in die Produktentwicklung bei envelio einfließt. (2012–2016)
Fachlicher Fokus
Automatisierte Netzplanung für Nieder- und Mittelspannungsnetze
Integration dezentraler Energieressourcen (PV, Wärmepumpen, E-Mobilität) in die Netzplanung
Modellierung und Optimierung von Smart-Grid-Systemen
Einsatz von Speichersystemen als Planungsoption
Techno-ökonomische Bewertung von Netzausbaustrategien
Congestion Management und Flexibilitätsmärkte in aktiven Verteilnetzen
Regulatorische Einordnung: §14a EnWG, §53 EEG, Redispatch 2.0
Methodischer Anspruch
Simons Ansatz
Entscheidungen in der Netzplanung basieren auf komplexen Wechselwirkungen – zwischen Netzlast, Erzeugungsverhalten, regulatorischen Anforderungen und Investitionszielen.
Simons Ansatz: Diese Komplexität nicht vereinfachen, sondern durch mathematisch fundierte Modelle beherrschbar machen. Automatisierung schafft nur dann echten Mehrwert, wenn die zugrundeliegenden Modelle die Realität des Netzes präzise abbilden.

Rolle bei envelio
Simon Koopmann verantwortet bei envelio:
- die strategische Ausrichtung des Unternehmens
- die Produktvision der Intelligent Grid Platform
- die internationale Expansion in Europa und die USA
- die öffentliche Positionierung von envelio als Thought Leader im Bereich Grid Digitalization
Er ist zentraler Ansprechpartner für Verteilnetzbetreiber, die den Schritt zur digitalen, automatisierten Netzplanung und -betriebsführung gehen wollen.
Relevanz für die Praxis
Seine Expertise ist für Entscheidungsträger bei Verteilnetzbetreibern in drei Bereichen besonders relevant:
- Leiter Netzplanung / Netzbetrieb: ein Gesprächspartner, der die operative Realität im Verteilnetz kennt – aus eigener Forschung und täglicher Arbeit mit Netzbetreibern
- Digitalisierungsverantwortliche: ein Gründer, der den Weg von der wissenschaftlichen Methode zur produktionsreifen Softwarelösung selbst gegangen ist
- Asset Manager: ein Experte, der techno-ökonomische Abwägungen zwischen Netzausbau und intelligenter Netznutzung quantifizieren kann
Veröffentlichungen & fachlicher Hintergrund
14
Jahre Forschung & Praxis in der Verteilnetzdigitalisierung
14
Wissenschaftliche Publikationen
180
Wissenschaftliche Zitierungen laut ResearchGate
Simon Koopmann ist Autor und Co-Autor von 14 wissenschaftlichen Publikationen mit insgesamt über 180 Zitierungen, veröffentlicht u. a. in:
Journal of Energy Storage
CIRED Open Access Proceedings Journal
Energy Procedia
Zu den ausgewählten Themen seiner Forschungsarbeiten zählen:
- Automatisierte Smart-Grid-Planung unter Berücksichtigung von Flexibilitätsoptionen
- Bewertung von Flexibilitätsmärkten in Verteilnetzen
- Techno-ökonomische Analyse von Speicher- und Lastmanagementoptionen
- Multimodale Energiesystemmodellierung
Einen vollständigen Überblick über Publikationen findest du auf ReserchGate.


